Burnout bei Jugendlichen

Das Bournoutsyndrom bei Jugendlichen Laut Definition kann man „Burnout“ wörtlich mit „ausgebrannt“ übersetzen. Vor einiger Zeit wurde das Burnout Syndrom als typische Managerkrankheit beschrieben, doch mittlerweile tritt diese Krankheit auch bei Berufssportlern, Ärzten. Lehrern und Frauen, die Beruf und Familie in Einklang bringen wollen, auf. Ein Burnout be Jugendlichen wurde lange Zeit als fast unmöglich angesehen. Jedoch tritt das Burnout bei Jugendlichen mittlerweile immer häufiger auf.

Das Krankheitsbild des Burnout beschreibt eine geistige Leere und psychische Erschöpfungszustände, die meist mit organischen Defiziten einhergehen.

Immer häufiger Burnout bei Jugendlichen

Aufgrund des chronischen Schulstresses und der Pubertät sind Jugendliche ganz besonders vom Burnout gefährdet. Durch den starken Leistungsdruck in der Schule und häufig auch von den Eltern werden die Jugendlichen an den Rand ihrer Belastbarkeit getrieben. Häufig wird sogar die Freizeitgestaltung von den Eltern diktiert (Musikunterricht, Sport, pp.). Die Jugendlichen können den hohen Anforderungen nicht gerecht werden und haben keinen Ausgleich mehr zum Stress, können sich nicht erholen. Dann folgt der Zusammenbruch, der Burnout.

Das Burnout be Jugendlichen wird häufig nicht als Krankheit wahrgenommen. Die Symptome (Müdigkeit, akuter Leistungsabfall, Gereiztheit) werden meist nur als Begleiterscheinungen der Pubertät abgetan. Bei vielen Jugendlichen mit Burnout tritt allerdings ein Suchtverhalten auf: Während Mädchen vermehrt zu Medikamenten greifen oder unter Essstörungen leiden, greifen Jungen vermehrt zu Alkohol.

In den letzten zwölf Jahren haben Depressionen und das Burnout bei Jugendlichen stark zugenommen.

Da die meisten Jugendlichen jedoch ihre Probleme nach innen verarbeiten, ist das Burnout bei ihnen sehr schwer festzustellen.

Burnout bei Jugendlichen entwickelt sich langsam

Am Anfang steht bei den Jugendlichen, die vom Burnout gefährdet sind, häufig eine stark erhöhte Leistungsbereitschaft. Sie wollen sich durch die Übernahme von immer mehr Aufgaben beweisen. Anschließend folgendie ersten psychosomatischen Beschwerden wie Magen-, Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen. Nun beginnen die Jugendlichen gereizt und aggressiv auf ihr Umfeld. Dann beginnen die Jugendlichen ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen und ziehen sich immer weiter zurück. Sie beginnen Konflikte zu verdrängen und verleugnen zunehmend Probleme. Wird jetzt nicht eingegriffen, dann kann das Burnout bei Jugendlichen lebensbedrohlich werden.

Eltern und Lehrer sollten ganz besonders auf die Symptome des Burnout bei Jugendlichen achten und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen. Das Burnout ist eine sehr ernst zunehmende Krankheit und kann besonders bei Jugendlichen lebensbedrohlich werden.

Entspannungsübungen werden zur Vorbeugung gegen das Burnout bei Jugendlichen empfohlen.

Lehrer könnten vor Schularbeiten durch kurze Entspannungsübungen die Konzentrationsfähigkeit der Jugendlichen und damit auch ihre Leistungsfähigkeit verbessern, da besonders vor Prüfungen und Arbeiten der Stresswert der Jugendlichen erhöht ist und somit die Anfälligkeit für das Burnout. Außerdem sollten die Jugendlichen nicht zu für sie unerreichbaren Leistungen animiert werden. Die Schüler selbst müssen versuchen sich ihre eigenen Grenzen (psychische und körperliche) einzugestehen.

Nur wenn Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam versuchen einen Ausgleich zu finden, kann das Burnout bei Jugendlichen verhindert werden.