Burnout Klassifikation

Die Burnout Klassifikation wird die Gesellschaft immer mehr beschäftigen und belasten. Herausforderung, Mehrbelastung und Überforderung führen oft zu Krankheiten, zum Beispiel zu Problemen im Herz-Kreislauf-System. Zunehmend mehr Menschen entwickeln das sogenannte Burnout – Syndrom.

Definition Burnout

Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort Burnout „ausbrennen“. Seit gut drei Jahrzehnten ist das Burnout – Syndrom bekannt. Es gibt keine eindeutige wissenschaftliche Definition dafür, wird aber als körperliche, geistige und seelische Erschöpfung, besonders im Beruf, beschrieben und ist letztlich eine Folge von nicht verarbeitetem negativem Stress. Dieser Zustand kann sich über Wochen, manchmal auch über Jahre hinziehen. Eine Burnout Klassifikation ist schwierig, denn Burnout ist keine eigenständige Krankheit, auch die Bezeichnung Syndrom wird von vielen Medizinern abgelehnt. Bei der Burnout Klassifikation werden Symptome eines Leidensausdruckes aufgeführt, die bei den Patienten zum Teil sehr unterschiedlich sein können.

Die verschiedenen Burnout Phasen

In der Literatur werden Phasen zur Burnout Klassifikation beschrieben. In der 1. Phase sind Idealismus, eine lodernde Begeisterung und hohes Engagement, z.B. für die Arbeit zu bemerken. In der nächsten Phase lässt der erste überschäumende Arbeitseifer etwas nach, Situationen werden realistisch betrachtet. Es besteht ein relativ ausgewogenes Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Die 3. Phase ist die Warnphase; Stagnation und Überdruss machen sich breit. In der 4. Phase kommt es zur Frustration und Depression. Apathie und Verzweiflung kennzeichnen die letzte Phase.

Laut Burnout Klassifikation machen sich bei den Betroffenen am Ende des Prozesses Lustlosigkeit, Versagensängste, Gereiztheit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, aber auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, oder Magen-Darmbeschwerden bemerkbar. Weitere Anzeichen des Burnout und der Burnout Klassifikation sind: zurückziehen aus dem Freundeskreis,vernachlässigen der Hobbys und keine Lust, sich zu etwas Neuem aufzuraffen.

Burnout Symptome

Die Betroffenen fühlen sich leer und ausgelaugt und haben das Gefühl, das ihnen alles zuviel wird. In der Freizeit erfolgt keine Regeneration und Entspannung mehr. Gleichgültigkeit, passives Verhalten, geringe Motivation und Gefühllosigkeit gegenüber anderen Menschen führen häufig zu Unverständnis dem Kranken gegenüber. Ohne rechtzeitige Behandlung kann Burnout zu Depressionen und im schlimmsten Fall zum Suizid führen.

Eine Burnout Klassifikation wird durch Faktoren, die das Burnout-Syndrom begünstigen, vorgenommen. Dazu zählen u.a. sehr hoher Zeitdruck, schlechtes Arbeitsklima, geringer Handlungsspielraum, wenig Lob und Anerkennung, hohe Aufgabenflut und ständige Arbeitsunterbrechungen. Dies alles führt aber nicht unausweichlich zum Burnout. Es kommt auf den Betroffenen an, welche Ressourcen und soziale Unterstützung vorhanden sind und welches persönliche Bewältigungsmuster zum Tragen kommt.

Bei der Burnout Klassifikation ist auffällig, dass häufig in Pflege- und Erziehungsberufen, Burnout stark ausgeprägt ist. Besonders betroffen sind Frauen. Sie haben häufig durch Beruf und Familie eine Doppelbelastung auszuhalten und zudem noch einen hohen Anspruch an sich selbst.

Wer rechtzeitig Hilfe annimmt, kann aus diesem tiefen Lebensloch wieder herauskommen.

Es gibt folgende Therapiemöglichkeiten bei Burnout:

Nach der Burnout Klassifikation werden individuelle Therapiepläne erstellt. Die begünstigenden Faktoren, wie oben beschrieben, sollten vermieden werden. Ganzheitliche Beratungsgespräche können hilfreich sein. Empfohlen wird die Teilnahme an einer Supervisionsgruppe und Psychotherapie. Eine Analyse der Sorgen und Probleme, erkennen der eigenen Stärken und Bewältigungsstrategien sind Ziele der Burnout Klassifikation.

Langfristige Strategien zur Vorbeugung, können Entspannungstechniken durch spezielle Verfahren, Zufriedenheitserlebnisse, Genusserfahrungen und Einstellungsänderungen sein.