Persönliche Ursachen Burnout

Wer am Burnout erkrankt ist, bekommt zunehmend Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Nachdem die beginnenden Symptome wie die körperliche und emotionale Erschöpfung, Leistungs- und Antriebsschwäche und die zynische Grundstimmung gegenüber anderen Menschen Fußgefasst haben, leidet zunehmend das soziale Netz des Betroffenen. Nicht nur Persönliche Ursachen gilt es hier zu finden, wenn man vermeiden will, dass das gesamte Umfeld in Mitleidenschaft gezogen wird.

Persönliche Ursachen bei Burnout

Das persönliche einseitige Engagement, das pausenlose Arbeiten, der Beruf als Lebensinhalt, Hyperaktivität , das Missachten eigener Bedürfnisse, dies alles lässt der Betroffene zu, weil Persönliche Ursachen ihn dazu prädestinieren. Sucht man Persönliche Ursachen für die chronische Müdigkeit, die Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und Angstzustände bis hin zu Depressionen, so wird offensichtlich, dass die meisten an Burnout Erkrankten aus helfenden Berufen stammen. Irgendwann ist der Betroffene so weit, dass er seiner Arbeit gegenüber, alle positiven Gefühle verliert. Es kommt zu einem Distanzbedürfnis und zu Stereotypisierung und letztendlich verliert der Betroffene sich in Schuldzuweisungen an Kollegen aber auch sich selbst. Immer häufiger kann man beobachten, dass Konflikte nicht mehr gelöst werden, sondern sich der von Burnout Betroffene zurückzieht, weil Zuhören und Reden zunehmend Schwierigkeiten bereitet.

Der Betroffene bekommt das Gefühl, dass er bei seiner Arbeit ausgenutzt wird und ihm jegliche Anerkennung aberkannt wird. Das Burnout im Endstadium erlebt der Patient in purer Verzweiflung. Gefühle wie Hilflosigkeit und Niedergeschlagenheit überwiegen und verdichten sich zu Depressionen. Versagens- und Zukunftsängste lassen Betreffende erstarren.

Welche Faktoren begünstigen Burnout?

Es gibt unterschiedliche Gründe, die einen Burnout begünstigen, die sozial- und organisationspsychologischen Ursachen, gesellschaftliche Ursachen und Persönliche Ursachen.

Persönliche Ursachen, warum manche Menschen an einem Burnouterkranken, finden sich oft schon in der Kindheit. Kinder, die aus einem liebevollen Zuhause kommen, werden in der Regel kleine Persönlichkeiten mit einem starken Selbstbewusstsein und die persönliche Belastbarkeit ist damit gut ausgeprägt. Fehlt das stabile Elternhaus, so ergeben sich Persönliche Ursachen, die im Berufsleben Misserfolge vorprogrammieren. Schaut man bei der Suche auf Persönliche Ursachen, fällt daher meist auf, dass Betroffene ängstlich sind, leicht irritierbar mit eher ungenügendem Selbstwertgefühl und mangelnder Selbstachtung.

Häufen sich Persönliche Ursachen, dann können sie dafür sorgen, dass die individuelle Belastbarkeit vermindert wird, was einen Burnout begünstigt. Sorgen, Schuldanfälligkeit, Minderwertigkeitsgefühle verbunden mit Suizidgefahr trifft man häufig bei Burnout Patienten an. Besondere Persönliche Ursachen sind ebenso eine unzureichende Ausbildung und/ oder wenn ein Helfersyndrom vorliegt. Betroffene mit Helfersyndrom versuchen durch Aufopferung für andere, ihr eigenes labiles Selbstwertgefühl aufzuwerten. Wenn die erwartete Dankbarkeit ausfällt, ist es zum Burnout nicht mehr weit.

Weitere Persönliche Ursachen sind krankhafter Ehrgeiz der Betroffenen oder auch eine ADHS-Erkrankung. Hochgesteckte Ziele und mangelnde Kompromissfähigkeit wirken sich nachhaltig auf die eigene Planung und Handlungsbewertung aus. Dies und die häufiger auftretenden Wutausbrüche bewirken zwangsläufig, dass der Erfolg im Beruf ausbleibt, was wiederum die Spirale des Burnout weiter nach unten treibt.